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By Dipl.-Ing. Dr. techn. Herbert Moditz (auth.)

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Dieser Buchtitel ist Teil des Digitalisierungsprojekts Springer ebook files mit Publikationen, die seit den Anfängen des Verlags von 1842 erschienen sind. Der Verlag stellt mit diesem Archiv Quellen für die historische wie auch die disziplingeschichtliche Forschung zur Verfügung, die jeweils im historischen Kontext betrachtet werden müssen.

Probleme des Kreuzstrom-Wärmeaustauschers

Die Anregung fiir die vorliegende Arbeit ergab sich bei einer ver gleichenden Untersuehung versehiedener Bauarten von Warmeaustau an einer exakten theoretisehen sehern fiir Gasturbinen. Das Interesse Erfassung der Vorgange im W rmeaustauseher ist hier besonders groB, weil. die Kosten des Warmeaustauschers bei Gasturbinen hoher Wirtsehaft lichkeit vielfaeh einen erhebIichen Prozentsatz der gesamten Anlage kosten ausmaehen.

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51 Ergebnisse von Vergleichsmessungen An grundlegenden Vergleichsuntersuchungen konnen hier unter anderem folgende Arbeiten bzw. Berichte zitiert werden: a) Bericht der ASME (American Society of Mechanical Engineers), mit dem Titel "The Fossilectric Ratio" (mit Forderung der amerikanischen Atomenergiekommission) [21]. Darin wird der spezifische Heizenergieverbrauch fur eine groGere Anzahl elektrisch beheizter Schulen sowie fiir einige Supermarkte und Wohngebaude mit anders beheizten Objekten verglichen.

Eine Gegenuberstellung der charakteristischen Daten der vergleichbaren Objekte zeigt die Tab. 11. 32 Nutzungsgrad von konventionellen und elektrischen Heizsystemen Tabelle 11. Heizenergieverbrauchsvergleich zwischen Anlagen mit Einzelspeicherheizung und mit Warmwasserzentralspeicherheizung [32] Vergleich 1 a) Art der Schule Ort Betriebskorper landwirtschaftliche Fachschule landwirtschaftliche Fachschule Stainz/Steiermark Kobenz/Steiermark zweischichtig mit Internat zweischichtig mit Internat b) Baukorper Fertigbeton, stark gegliedert Warmedurchgangszahl Umbauter Raum (m3) c) Art der Heizungsanlage k",w = 0,7 = 0,5 12 000 Ziegelbau, kompakte BauweIse k Aw = 0,6 kDach = 0,6 11 500 Speicherheizung mit Einzelgeraten und Speicherblock fUr Festsaal und Kuche; 250 000 W armwasserzen tralheizung mit Elektrokessel und zentrale Warmwasserspeicher 290 000 k Darh Stundlicher Warmebedarf nach DIN 4701 (kcal/h) Jahrlicher Stromverbrauch fur 295 000 Heizung ohne Warmwasserbereitung (kWh/a) Jahrlicher Stromverbrauch 7,2 je m3 umbauter Raum und Heizgradtag (Wh/m3 grd d) 428000 9,3 Vergleich 2 a) Art der Schule Ort Betriebsweise Hauptschule Eisenstadt/Burgenland einschichtig Berufsschule mit Werkstatten Furstenfeld/Steiermark zweischichtig b) Baukorper stark gegliedert mit hohem Fensterflachenanteil umbaute Kubatur (m3) 40 190 geschlossener Baukorper mit durchschnittlichem Fensterflachenanteil 32000 c) Art der Heizungsanlage Speicherheizung mit Einzelspeichergeraten fur die Klassentrakte und Speichcrblocke fur zwei Turnsale Stundlicher Warmebedarf nach DIN 4701 (kcal/h) Jahrlicher Stromvcrbrauch (kWh/a) Jahrlicher Stromverbrauch je m3 umbauter Raum und Heizgradtag (Wh/m3 grd d) 850 000 Warmwasserzentralheizung mit Elektrokessel und Warmwasserspeichern fUr den Klassentrakt und angeschlossene Luftheizung mit Warmeruckgewinnung fur die Werkstatten 928000 (i05400 916 000 4,9 8,4 Beim Vergleich 2 sind zur Herstellung emer einheitlichen Basis zwei Korrekturen natig, und zwar: Umrechnung auf zweischichtigen Schulbetrieb bei der Schule Eisenstadt und Beriicksichtigung der Wirkung der Warmeriickgewinnungsanlage bei der Schule Fiirstenfeld.

An sich scheinen diese Ergebnisse fast trivial, wenn man sich vor Augen fuhrt, daB z. B. der spezifische Warmebedarf von Objekten, die mit fossilen Brennstoffen beheizt werden, unschwer festgestellt und den entsprechenden Stromverbrauchswerten gegeniibergestellt werden kann. Allerdings ist hier zu sagen, daB offensichtlich durch das Festhalten an bestimmten Vorstellungen iiber den Nutzungsgrad von Warmwasserzentralheizungen diese Vergleiche lange Zeit hindurch wenig Anklang fanden bzw. durch Zweifel an den niedrigen Stromverbrauchswerten elektrisch beheizter Objekte die Vergleichsgrundlagen iiberhaupt in Frage gestellt wurden.

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