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By Wolfgang Renner

Das Ende der"klassischen" Publikums-Aktiengesellschaft, die sich durch eine konsequente Trennung von Risikotragungs- und Managementfunktionen charakterisiert, scheint laut Jensen vorgezeichnet. was once aber spricht gegen die seit Berle/Means so gerne mit dem Attribut "modern" versehene Publikums-Aktiengesellschaft? Wolfgang Renner beantwortet diese Frage mit Hilfe der neo-institutionalistischen Theorieansätze. Der Autor zeigt, dass die Effizienz, die dem Vertragsgeflecht "Publikums-Aktiengesellschaft" von Property-Rights-Theorie, verbaler Agency-Theorie sowie Transaktionskostenansatz zugeschrieben wird, vor allem auf der Existenz managerdisziplinierender externer und interner Kapital- und Arbeitsmärkte beruht. Renners informationsökonomische Allokations- und Kontrolleffizienzanalysen widmen sich deshalb speziell diesen Märkten. Die dabei identifizierten Marktdefizite wecken erhebliche Zweifel am Effizienz-Credo der zuvor genannten Theorien. Zudem offenbart eine examine der formalen Agency-Theorie, dass sich mit deren Hilfe effiziente Anreizsysteme für supervisor von Publikums-Aktiengesellschaften kaum ableiten und beobachtbare Entlohnungsstrukturen nur unzureichend erklären lassen.

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Becker, G. (1957) und (1993). 92 Gerum, E (1988), S. 33. OJ McKenzie, R. (1978), S. 630. lPejovich, S. (I 972), S. 1138. 20 nehmungen doch damit ihren Status als atomare Entscheidungseinheiten. Was sie allein mit dieser Modifikation jedoch nicht abzustreifen vermagen, ist die Fiktivitat ihres Charakters. Hierzu bedarf es zusatzlicher Veranderungen im Annahmerahmen, wie sie aus den beiden Foigeabschnitten ersichtlich werden. 2 Eigentums-, Handlungs- oder Verfligungsrechte als Gegenstand von Transaktionen Nimmt der Property-Rights-Ansatz bei Einftihrung der methodologisch-individualistischen Sichtweise in die 'Theorie der Untemehmung' zweifellos noch Anleihen bei der neoklassischen Theorie, so ist die zweite Modifikation im Annahmerahmen als wirklicher "change of approach"" zu betrachten.

Ein zur Zentrale der multidivisionalen Untemehmung gehiirender "Elitestab" zur Beurteilung von Leistung und Arbeitseffizienz der einzelnen Geschiiftsbereiche errniiglicht es der Untemehmensleitung, Belohnungen und Strafen "nach griindlicheren Erwiigungen" zuzumessen und Zahlungsstriime von "weni- 20J Williamson. 0. {l990a), S. 246. 204 Williamson, 0. (1975), S. 141. 205 Aufgrund des feh1enden "interna1 control apparatus" (Williamson, 0. (1975), S. 152) dUrfte es sich bei der Williamsonschen H-Form dem Charakter nach urn eine Finanzholding hande1n, die dadurch gekennzeichnet ist, daB die Zentra1e (Holding oder Obergesellschaft) nieht in die FUhrung der recht1ich se1bstandigen Geschaftsbereiche (Tochtergesellschaften) eingreift.

Zur Frage der Effizienz interner Arbeits- und Kapitalmarktmechanismen vgl. 4. Federfuhrend hei der praktischen Einfuhrung der multidivisionalen Organisationsform waren Pierre du Pont und Alfred Sloan, die in den When 30er Jahren du Pont hzw. General Motors aus der U- respektive H-Form in die M-Form tiherfuhrten (vgl. Williamson, 0(1981), S. 1555 f. und derselbe (1990a), S. 245). 216 Williamson, 0 (1990a), S. 263. 217 Williamson, 0 (1990a), S. 36. 40 chungssysteme, deren Eckpunkte nunmehr Markt und multidivisionale Publikums-Aktiengesellschaft markieren.

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