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By Martin Vogt, Michael Behnen, Jost Dülffer, Ulrich Lange

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Utility 4.0: Transformation vom Versorgungs- zum digitalen Energiedienstleistungsunternehmen

Oliver D. Doleski schildert vor dem Hintergrund, dass traditionelle Geschäftsmodelle der Energiewirtschaft angesichts von Digitalisierung und Dezentralisierung hinfällig werden, den epochalen Veränderungsprozess vom monopolistischen Versorgungs- zum digitalen Energiedienstleistungsunternehmen. Das kompakte crucial beschränkt sich dabei nicht nur auf die reine Beschreibung des Transformationsprozesses.

Simulation stochastischer Systeme: Eine anwendungsorientierte Einführung

Das vorliegende Lehrbuch ist eine umfassende Einführung in die Simulation stochastischer Systeme. Auf four hundred Seiten wird der Leser an stochastische Simulationsmodelle, Lösungsmethoden und statistische Analyseverfahren herangeführt. Die grundlegenden Sachverhalte werden ausführlich motiviert und begründet.

Werte im Jugendalter: Stabilität – Wandel - Synthese

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Aspekte und Dimensionen der Bewerbermarkt-Segmentierung

Dieses crucial beschreibt den Weg zur richtigen Segmentierung des Bewerbermarktes als ersten Schritt in der Prozesskette zur Personalbeschaffung aus der Perspektive eines personalsuchenden Unternehmens. Dirk Lippold zeigt, wie Unternehmen sich einen Überblick über ihren Bewerbermarkt verschaffen und mit entsprechenden Maßnahmen eine erfolgreiche Positionierung und Kommunikation mit dem Bewerber herbeiführen.

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Leistungspflichtig war die Bauernstelle, nicht der Bauer, so daß die Leistungen generationenüberdauernd ein für allemal für rechtlich fixiert galten. Wie in fast allen anderen Bereichen, galt auch für die bäuerlichen Leistungen, daß die Gewohnheit die Rechtsnorm darstellte: So wie es war, so sollte es bleiben, denn das Gegenwärtig-Bestehende glaubte man durch unverändertkontinuierlichen Rechtsbrauch als »gutes altes Recht« erwiesen und damit geheiligt. Solange man nicht die gegenwärtigen Zustände mit Aufzeichnungen aus der Vergangenheit vergleichen konnte, gab es kaum eine Möglichkeit, diese Grundüberzeugung auf ihre Richtigkeit hin zu überprüfen.

Weltliche Grundherren hatten wohl immer schon die Herrenrechte über ihr Land und die darauf lebenden Leute wahrgenommen. Mit der Ausbildung der vollen Immunität war ein wichtiger Schritt getan zur Abschnürung der grundhörigen Bevölkerung vom königlich-amtsrechtlichen Zugriff, der um so entscheidender war, als sich gleichzeitig die Grundherrschaften immer mehr auf Kosten der freien Bauernbevölkerung ausgedehnt haben dürften. Die Markgrafen (marchiones) hatten die Befehlsgewalt über größere Grenzgebiete im Osten und Südosten des Reiches und waren vor allem für die Grenzsicherung zuständig.

Otto III. übertrug ganze Grafschaften an Reichskirchen. Diese materielle Stärkung geschah mit der Maßgabe, daß das Kirchengut als Reichskirchengut zu Dienst und Nutzen des Königs als des Herrn des Reiches zu verwalten war. Bischöfe und Äbte dienten dem König bevorzugt als Berater und Gesandte, die Reichskirchen stellten Panzerreiter für das königliche Heer und belieferten die Königshöfe mit Nahrungsmitteln bei Ankunft des königlichen Hofes. Wie selbstverständlich etwa Otto I. davon ausging, daß ein Reichskloster dem König zu Diensten zu stehen habe, belegt eine undatierte Königsurkunde wohl aus dem Jahr 966 (DO I, 322).

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