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By Gerhard Graf

Selten hat ein Schlagwort innerhalb und außerhalb der Betriebswirtschaftslehre eine derart breite Resonanz erfahren wie der Begriff des "Lean administration" zu Beginn der 90er Jahre. Ursprünglich als Konzept zur Sicherung der internationalen Wettbewerbsfähigkeit formuliert, wurde "Lean administration" schnell zum Synomym für Modernität, Kompetenz, Effizienz, Cost-Cutting und nicht zuletzt für die Rationalisierung von Produktionsprozessen. Nach der anfänglich euphorischen Akzeptanz wird jedoch zunehmend Kritik an diesem Konzept geäußert. Gerhard Graf untersucht systematisch die Ambivalenz des "Lean Management"-Ansatzes sowohl innerhalb einer enterprise als auch innerhalb der Unternehmensumwelt. Neben der Darstellung der ursprünglichen reason und Zielsetzungen analysiert der Autor darüber hinaus die Wirkung der diesem Ansatz inhärenten Mittel und Instrumente. Der Autor zeigt auf, inwieweit Managementtrends auf ihre Substanz, ihren ideologischen Hintergrund und auf die damit verbundenen ökonomischen Folgen hin untersucht werden können.

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Governance Structures: Umbruch in der Führung von Großunternehmen

Professor Dr. Dr. h. c. mult. Horst Albach ist Professor der Betriebswirtschaftslehre an der Humboldt-Universität Berlin und Direktor am Wissenschaftszentrum Berlin. Die Autoren sind namhafte Wissenschaftler.

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Großunternehmung, 1977)]. Zur programmatischen Ausrichtung der Betriebswirtschaftslehre und den durch diese Perspektive gebotenen Möglichkeiten vgl. im besonderen DYLLICK (Legitimität, 1989), S. ; HILL (Managementlehre, 1985), 1985), S. ; ders. (Spannungsfeld, 1985), S. ; KIRSCH (Führungslehre, 1985), S. 33 ff; SCHANZ (Betriebswirtschaftslehre, 1990); ULRICH, P. (Großunternehmung, 1977), S. 9 ff u. m. V gl. Abschnitt 2 in diesem Kapitel 25 Hintergrund der Diskussion und Bezugsrahmen Konsequenzen für das Management auf operationaler Ebene zu beleuchten.

FREDERICK et al. (Society, 1988), S. 82; dazu auch für den deutschen Sprachraum die "wegbereitenden Werke" von STEINMANN (Interessenskonflikte, 1969) et ULRICH, P. (Großunternehmung, 1977) 27 Hintergrund der Diskussion und Bezugsrahmen Überlegungen und begründeten damit den in der Betriebswirtschaftslehre als Koalitionstheorie bekanntgewordenen Ansatz24 . Cyert und March legten schließlich 1963 mit der Weiterentwicklung gerade dieses Verständnisses den Grundstein für das nur wenig später entwickelte" Stake holder-Management-Modell "25.

Indem er meint: "Welche Individuen oder Gruppen sind in concerto legitimiert, Ansprüche an ein bestimmtes Unternehmen zu stellen? " [RÜHLI (Unterneh-mung und Gesellschaft, 1990), S. 11] SCOTT (Organisation, 1986), S. 39 in Anlehnung an Barnard (1938) und Simon (1958); vgl. dazu im besondernen auch das ähnliche Verständnis bei WANGIDEWHIRST (Stakeholder Orientation, 1992), S. 115 f. et MITROFF (Stakeholders, 1983), S. ; letzterer verweist zudem explizit auf die Pluralität und intrapersonale Konfliktbeladenheit unterschiedlicher Stakeholder-Rollen, denen ein Akteur bereits ausgesetzt sein kann (z.

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