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By Bruno Riediger

Viele Ingenieure und Techniker, die Maschinen bauen und zu uber wachen haben, zeigen eine gewisse Abneigung, sich mit del' Chemie und Technologie del' Brennstoffe lmd Schmiermittel zu befassen, obwohl es sich dabei urn unentbehrliche Betriebs- odeI' Hilfsstoffe handelt. Dies ist zum Teil in dem Vorurteil begriindet, das viele Nichtchemiker del' Chemie, diesel' "Geheimwissenschaft" gegenuber hegen. Ein solches Vorurteil ist vollkommen unberechtigt, denn es gibt kaum eine Wissenschaft, die eine so klare Systematik aufweist wie die Chemie. Insbesondere gilt dies fUr die organische Chemie. Zudem kommen fUr Brennstoffe und Schmier mittel in del' Hauptsache nul' verhaltnismaBig einfache Verbindungen in Frage, die die Ausgangsplmkte fill die systematische Ableitung aIler organischen Verbindungen sind. Diese Tatsache laBt sich in einleuchten del' Weise dadurch erklaren, daB unsere natilllichen Rohstoffe fUr die Gewinmmg von Brenn- lmd Kraftstoffen sowie von Schmiermitteln, namlich Kohle, kohlenahnliche Vorkommen wie Torf usw., Erdal und Erdgas, die Endstufen einer in geologischen Zeitraumen verlaufenen Um bildung aus vielgestaltig aufgebauten organischen Stoffen del' Natur darstellen. Das Buch hat es sich zur Aufgabe gemacht, in die Chemie und Tech nologie del' Brenn-, Kraft- und Schmierstoffe einzufUhren, urn dem In genieur das Verstandnis fUr Vorgange zu erleichtern, denen er taglich gegenubersteht und die sich bessel' durchschauen lassen, wenn die zu grunde liegenden chemischen Vorgange bekannt sind. Vielleicht ""'TId dadurch auch erreicht, daB manche Arbeit des bl'ennstoffchemischen Schrifttums bei Ingenieuren groBere Beachtung findet und zu engerer Zusammenarbeit anregt.

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Der Flachs: Flachsspinnerei Zweite Abteilung

Dieser Buchtitel ist Teil des Digitalisierungsprojekts Springer e-book data mit Publikationen, die seit den Anfängen des Verlags von 1842 erschienen sind. Der Verlag stellt mit diesem Archiv Quellen für die historische wie auch die disziplingeschichtliche Forschung zur Verfügung, die jeweils im historischen Kontext betrachtet werden müssen.

Probleme des Kreuzstrom-Wärmeaustauschers

Die Anregung fiir die vorliegende Arbeit ergab sich bei einer ver gleichenden Untersuehung versehiedener Bauarten von Warmeaustau an einer exakten theoretisehen sehern fiir Gasturbinen. Das Interesse Erfassung der Vorgange im W rmeaustauseher ist hier besonders groB, weil. die Kosten des Warmeaustauschers bei Gasturbinen hoher Wirtsehaft lichkeit vielfaeh einen erhebIichen Prozentsatz der gesamten Anlage kosten ausmaehen.

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Orsilben cis- und trans- haben, wil'd noch eriautert. Neben den beiden von n-Butan abgeleiteten Butenen gibt es 110ch das Isobuten odeI' 1,1-Dimethyl-athylen: CRa I C=CR2 , I CR g das vom Isobutan abgeleitet werden kann. Mit zU11ehmender Kohlenstoff-AtomzahI wachsen daher bei den OIefinen die Bildungsmoglichkeiten von Isomeren noch starker als bei den Paraffin en. en, noch nicht erschopft. Dies IiiJ3t sich am einfachsten an Hand des VAN'T HOFFschen Tetraedennodells zeigen. Nach ibm sind die vier Bindungen des Kohlenstoffatoms riiumlich nach den vier Ecken eines Tetraeders gerichtet, in dessen Mittelpunkt das Kohlenstoffatom sitzt.

Eigenartigerweise verbessern Olefine die Klopffestigkeit, was zunachst tiberrascht. Bei Dieselkraftstoffen wirkt sich dagegen del' EinfluB del' Doppelbindung nicht mehr ·so stark aus, weil diese hohe Siedebereiche und daher ein hohes Molekulargewicht haben. Die Anwesenheit einzelner Doppelbindungen hat daher auf die Eigenschaften del' langen Ketten diesel' Kraftstoffe nu,r mehr geringeren EinfluB. Auch bei den Olefinen findet man mit dem Fortschreiten in del' Reihe ahnliche Anderungen del' physikalischen Eigenschaften wie bei den Paraffinen, doch ist tiber GesetzmaBigkeiten hier' weniger bekannt als bei den Grenz-Kohlenwasserstoffen.

Ein genauer Schmelzpunkt ist nicht bekannt; die Substanz erstarrt bei tiefer Temperatur zu einer glasartigen Masse. lAla Die Ketten-Kohlenwasserstoffe - Die Paraffine. 23 (Fortsetzung. ) MOlelrular-1 gewicht 549,04 Dichte 1 bei Temp. cm' 0,7771 00 Schmelz· punkt' °0 84 Siedepnnkt bei Druck 00 Torr I Bemerkungen, zusatzliche Angaben 23 647 478 933 969 Isomere moglich3 79,0 80,5 563,07 577,09 0,7784 84 80,7 591,12 0,7803 84 82,9 605,14 (},7810 84 83,3 86,4 619,17 703,33 0,7940 93,0 0,9422 im festen Zustand ~92 843,50,; 0,7465 ~99 983,85 I 115,4 ~ ~ 421 15 22 15& 734 535 770 411 074 184 Isomere moglich3 105 Kohlenstoffatomen einer Kette seitliche Ketten etwa in folgender Art abzweigen: I I I J I J I I J I J -O-O-C-C-C-OJ -0J -oL -0I Ob die Seitenketten nach oben oder unten abzweigen, soIl zunachst auBer Betracht bleiben.

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