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By Dirk Randoll, Ines Graudenz, Jürgen Peters

Die Beiträge der vorliegenden Studie gehen der Frage nach, welche Qualitäten eine Schulform hat, die vor allem auf Eigenständigkeit, Selbstmotivation und Selbstverantwortung ihrer Schüler setzt und ihnen viel Freiheit beim Lernen lässt. Wie kommen die Schüler mit dieser Freiheit und den entsprechenden Lernarrangements usw. zurecht? Werden die dort Lernenden auch hinreichend gefördert und gefordert? Die Ergebnisse gehen aus einer umfangreichen Befragung von Schülerinnen und Schülern hervor, die systematisch dargestellt und kritisch reflektiert werden. Die Freien Alternativschulen stellen innerhalb der Gruppe der Schulen in freier Trägerschaft eine Besonderheit dar, insofern sie sich keinem einheitlichen pädagogischen Konzept verpflichtet fühlen, wie z.B. bei den Waldorf- oder Montessorischulen.

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Eher zu (39,4%), dass ihre Lehrer offen und ehrlich mit den Schülern umgehen. Zudem hat die überwiegende Mehrzahl (mehr als 80 Prozent) das Gefühl, • dass die Lehrer an ihrer Schule die Probleme, Sorgen und Nöte der Schüler ernst nehmen (47,6% „Trifft zu“, 39,1% „Trifft eher zu“), • dass sie Verständnis dafür zeigen (39,2% „Trifft zu“, 43,9% „Trifft eher zu“) und • dass sie sich Zeit für ihre Schüler nehmen (42% „Trifft zu“, 45,4% „Trifft eher zu“). 74,6 Prozent der Befragten (27,6% „Trifft zu“, 47% „Trifft eher zu“) geben zu verstehen, dass die Lehrer an ihrer Schule auch dann für die Schüler da sind, wenn diese „mal richtig Mist gebaut haben“.

Insofern sind hier die Pädagogen gefordert, das Lernen differenzierter auf die unterschiedlichen Bedürfnisse und Voraussetzungen der Schüler auszurichten und ihnen mehr Möglichkeiten zur Orientierung an die Hand zu geben. 8 9 In der Studie des DIPF (Gerecht et al. 2007) geben im Vergleich dazu 29,7 Prozent der Gesamtschüler aus Hessen an, dass sich die Lehrer für den Lernfortschritt jedes einzelnen Schülers interessierten (bezogen auf die Antwortskalen „In jeder/In den meisten Stunden“). In der DIPF-Studie geben 24,7 Prozent der Gesamtschüler aus Hessen an, dass die meisten/viele Lehrer ihren Unterricht interessant und spannend gestalteten, 46,9 Prozent kreuzten „Einige“ und 27,8 Prozent „Wenige“ an.

Bei der Befragung des DIPF an hessischen Gesamtschulen (Gerecht et al. 2007) gaben 86,6 Prozent der Schüler aus der achten Jahrgangsstufe – im Vergleich zu 95,5 Prozent der Schüler aus der Jahrgangsstufe acht an den Freien Alternativschulen – an, dass sie sich an ihrer Schule wohl fühlen (33% „Trifft voll zu“, 53,6% „Trifft eher zu“). 87,6 Prozent der Jugendlichen aus den Freien Alternativschulen (davon 47,2% „Trifft eher zu“) empfinden die Atmosphäre an der Schule insgesamt gut. Für 43,8 Prozent sind Festveranstaltungen ein wichtiger Bestandteil ihrer Schule, wobei dies häufiger von den Mädchen (48,9%) als den Jungen (38,4%) sowie häufiger von den Schülern aus den unteren als aus den höheren Jahrgangsstufen als zutreffend angegeben wird (z.

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