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Infolgedessen wäre man durch die N aivität der Chronologien schicksalhaft zu einem unbestimmt weit zurückgerückten Punkt gebracht, der nie in irgendeiner Geschichte gegenwärtig ist; er wäre nur seine eigene Leere; * von Antonin A rtau d und Lu d w ig Wittgenstein (Anm . d. ). 38 und ausgehend von ihm könnten alle Anfänge stets nur Wiederanfang oder Okkultation (tatsächlich, in ein und der­ selben Bewegung, das eine und das andere) sein. An dieses Thema schließt sich ein anderes an, gemäß dem jeder mani­ feste Diskurs insgeheim auf einem bereits Gesagten beruhte.

Jahrhundert gegliedert haben. A uf jeden Fall sind diese Unterteilungen - ob es sich nun um die von uns eingestande­ nen oder um jene handelt, die den untersuchten Diskursen zeitgenössisch sind - stets selbst reflexive Kategorien, O rd­ nungsprinzipien, normative Regeln, institutionalisierte Typen: dies sind ihrerseits Diskursfakten, die neben den anderen ana­ lysiert zu werden verdienen; sie hatten ganz sicher mit ihnen komplexe Beziehungen, sind aber keine immanenten, autochthonen und allgemein erkennbaren Merkmale davon.

Man muß den Diskurs nicht auf die ferne Präsenz des U r­ sprungs verweisen; man muß ihn im Mechanismus seines Drängens behandeln. Diese vorausgehenden Formen von Kontinuität, all diese Synthesen, die man nicht problematisiert und die man füglich 39 gelten läßt, muß man also in der Schwebe halten. Sie gewiß nicht definitiv abweisen, sondern die Ruhe erschüttern, mit der man sie akzeptiert; zeigen, daß sie nicht von allein da sind, daß sie stets die Wirkung einer Konstruktion sind, deren Regeln man erkennen und deren Rechtfertigungen man kontrollieren muß; definieren, unter welchen Bedingungen und mit Blick auf welche Analysen bestimmte legitim sind; diejenigen bezeichnen, die auf jeden Fall nicht mehr zuge­ lassen werden können.

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