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By Professor Dr. Dr. h. c. Erich Schäfer (auth.), Professor Dr. Dr. h. c. Erich Schäfer (eds.)

Das Institut für Exportforschung ist bei seinen Arbeiten über absatzwirt­ schaftliche Fragen des Exports mehrfach auf überraschende Unterschiede zwischen dem Preis, den der westdeutsche Hersteller im Exportgeschäft er­ zielt, und den Preisen, die im ausländischen Absatzgebiet vom Verwender der Waren gezahlt werden, gestoßen. Während im Inlandsgeschäft bei Konsumgütern in der Regel höchstens eine Verdopplung des Herstellerprei­ ses bis zum Verbraucher vorkommt, sind im Export häufig wesentlich größere Unterschiede zwischen dem Herstellerpreis (Exportpreis ab Werk) und dem Endverkaufspreis im Ausland festzustellen. Es stellte sich somit die Aufgabe, diese Verhältnisse einmal näher zu unter­ suchen. In einer ersten Untersuchung wurde im wesentlichen eine paintings Be­ standsaufnahme gemacht, das heißt, es wurde zunächst einmal versucht, für eine Reihe ausgewählter Warengruppen ausreichendes fabric zusammen­ zutragen, um die beim Export deutscher Erzeugnisse entstehende Gesamt­ spanne zwischen deutschem Herstellerpreis und ausländischem Endverkaufs­ preis (Exportpreisspanne) ermitteln zu können. Dabei mußte das Ziel, auch die an dieser Gesamtspanne beteiligten Belastungen (Spannenbestandteile) festzustellen, zunächst zurückstehen. Hier lag der Anknüpfungspunkt für eine zweite Erhebung, in der versucht wurde, die verschiedenen Komponen­ ten, aus denen sich jene Gesamtspanne zusammensetzt, zu analysieren. Beide Teile der Untersuchung haben zu überraschenden Einsichten geführt. Das nachhaltige Interesse, das sowohl den zusammengefaßten Ergebnissen des ersten als auch des zweiten Teils 1 in der unternehmerischen Praxis 2 ent- 1 In den Informationen der Gesellsmaft für Exportforsmung "Exportforsmung - Ex­ portpraxis" wurde 1963 (Heft five) über den ersten Teil und 1966 (Heft nine) über den zweiten Teil zusammenfassend berimtet.

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Analyse der Preisspannen im westdeutschen Konsumgüterexport

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Ca. ca. ca. 60 010 70 010 80 010 45 010 65 010 45 Ofo in in in in in in Belgien 34 Frankreich 35 Italien den Niederlanden Schweden 35 der Schweiz In Tabelle 17 sind zunächst die Bestandteile der Exportpreisspanne aufgeführt. Bei den Verpackungs-, Fracht- und Versicherungskosten (A) weichen lediglich die Fracht- und Versicherungskosten ab deutscher Grenze (bzw. Ausfuhrhafen) bis zum importierenden Absatzorgan (bzw. Bestimmungshafen) auf Grund der unterschiedlichen Entfernungen stärker voneinander ab.

3) Handelsspannen der ausländischen Absatzmittler: Die Analyse der Handelsspannen der im Ausland beteiligten Absatzglieder ist zweifellos das schwierigste Problem im Rahmen des zweiten Teils der Preisspannen-Untersuchung gewesen. Neben der Festlegung des Exportpreises wird gerade auch in der Gestaltung der Handelsspannen ein wesentliches Mittel der Absatz- und Konkurrenzpolitik im Export gesehen. Die deutschen Hersteller der untersuchten Warengruppen wickeln ihren Export - wie schon erwähnt - fast ausschließlich über (Allein-)Importeure oder eigene Niederlassungen im Ausland ab.

C. Belastungen durch Absatzvermittiung a) durchschnittliche Bruttomarge des importierenden Absatzorgans b) durchschnittliche Handelsspanne des Einzelhandels c) durchschnittliche Handelsspanne des Handels (Groß- und Einzelhandel) B. Fiskalische Belastungen a) Zoll b) steuerliche Belastungen A. Versandtechnische Belastungen a) durchschnittliche Verpackungskosten b) durchschnittliche Fracht- und Versicherungskosten bis zur deutschen Grenze c) durchschnittliche Fracht- und Versicherungskosten ab deutscher Grenze bis zum importierenden Absatzorgan (bzw.

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