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By Cornelius Hartz

»Sieben – fünf – drei, Rom kroch aus dem Ei.« Den Spruch kennt guy. Aber wurde Rom tatsächlich 753 v. Chr. auf den berühmten sieben Hügeln gegründet? Und sprachen eigentlich tatsächlich alle Römer klassisches Latein? Die Toga gehört zum Römer wie zu Caesar der Lorbeerkranz, oder etwa nicht? Apropos Caesar – wurde der nicht von einem gewissen Brutus umgebracht? Und warfare der nicht Caesars Sohn? Überhaupt, wie waren sie denn so, die alten Römer? Besonders reinliche Menschen, die täglich die zahlreichen öffentlichen Bäder besuchten? Oder conflict das Gegenteil der Fall? Immerhin besaßen sie keine Seife, und sie sollen sich ja sogar mit Urin die Zähne geputzt und die Kleider gereinigt haben. Cornelius Hartz entlarvt höchst unterhaltsam 20 populäre Irrtümer über die alten Römer und das alte Rom.

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So bekleidet lief der gemeine Römer normalerweise in den eigenen vier Wänden herum. Die Tuniken unterschieden sich, wie auch die Togen, in der Güte des Stoffs, der zu ihrer Herstellung verwendet wurde – das war vor allem eine Frage der finanziellen Mittel. Für Sklaven, Nicht-Bürger und eben auch römische Bürger, vor allem Plebejer, die gerade keiner offiziellen Funktion nachgingen, war die Tunika die ganz normale Straßenkleidung. Übrigens gab es auch hier wieder verschiedene Versionen: Beamte trugen die tunica augusticlavia (wie der Name schon sagt: mit schmalen Purpurstreifen) und Senatoren die tunica laticlavia (mit breiten Purpurstreifen).

Das war eine Arbeit, zu der man sonst Verbrecher verurteilte. Gebildete Sklaven, die als Lehrer oder sogar als Ärzte arbeiteten, gab es auch, nur waren sie natürlich weitaus seltener – und teurer. Was für alle Sklavinnen und Sklaven gleichermaßen galt, war, dass sie als Gegenstand galten, als Sache, die das komplette Eigentum ihrer Besitzer war. Sie besaßen kaum eigene Rechte und waren den Launen ihrer Besitzer hilflos ausgeliefert. Dazu gehörte zumindest bis zum Beginn der römischen Kaiserzeit auch, dass sie dem Besitzer, wenn A L L E S K L A V E N H AT T E N E I N F U R C H T B A R E S L E B E N 39 er dies wünschte, sexuell zu Diensten sein mussten.

Inspirierte: „An den Wassern zu Babel saßen wir und weinten, wenn wir an Zion dachten. Unsere Harfen hingen wir an die Weiden, die daselbst sind. ‘“ Dabei weiß man heute, dass das „Babylonische Exil“ alles andere als eine Zeit großer Entbehrungen und harter Fron war – im Gegenteil: Die Juden hatten eine eigene Verwaltung, sie wurden allem Anschein nach nicht zu irgendeiner Art von Sklavenarbeit gezwungen, vielen Umgesiedelten ging es dort genauso gut, wenn nicht sogar besser als in ihrer Heimat.

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